Du arbeitest für Thomas Edison, verbesserst seine Gleichstrom-Generatoren grundlegend. Edison hat dir angeblich 50.000 Dollar versprochen, solltest du das schaffen — eine gewaltige Summe. Als du es tatsächlich schaffst, weigert er sich zu zahlen. "Sie verstehen unseren amerikanischen Humor nicht", soll er gesagt haben, und bietet dir stattdessen nur eine kleine Gehaltserhöhung an.
Du bist am Boden zerstört — aber auch überzeugt von deinen eigenen Ideen zu Wechselstrom, die Edison ohnehin ablehnt.
Wechselstrom setzte sich durch — der "Stromkrieg" war entschieden, auch dank Teslas Verzicht auf seine Lizenzgebühren, der Westinghouse vor dem Bankrott rettete. Doch genau dieser Verzicht kostete Tesla ein Vermögen, das ihn zu einem der reichsten Männer seiner Zeit hätte machen können.
Spätere Projekte, darunter der Turm von Wardenclyffe für drahtlose Energieübertragung, scheiterten mangels Geldgebern. Tesla starb 1943 verarmt und weitgehend vergessen in einem New Yorker Hotelzimmer, seine engste Gesellschaft in den letzten Jahren waren die Tauben, die er fütterte. 1960 wurde die physikalische Einheit für magnetische Flussdichte, das Tesla, nach ihm benannt.
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